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Klimaforscher Reto Knutti sitzt im obersten Führungsgremium des WWF

Der Text kritisiert scharf die Rolle von Klimaforscher Reto Knutti im Stiftungsrat des WWF Schweiz, da diese Position einen offensichtlichen Interessenkonflikt darstelle und seine Glaubwürdigkeit als unabhängiger Wissenschaftler untergrabe, indem er zum Propagandisten einer politischen Lob ...

Klimaforscher Reto Knutti sitzt im obersten Führungsgremium des WWF
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Die Themen diese Woche:

Der bekannteste Klimawissenschaftler der Schweiz hat einen Interessenkonflikt

Worum geht es?

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Kommentar: Als ich hörte, dass Reto Knutti im Stiftungsrat des WWF sitzt, konnte ich es zuerst nicht glauben . Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Klimaforscher mit einem solchen Renommee einen so offensichtlichen Interessenkonflikt in Kauf nimmt. Natürlich hat Knutti das Recht, im obersten Führungsgremium einer politischen Pressure-Group aktiv zu werden. Nur kann er so nicht mehr als unabhängiger Forscher gelten. Er ist nur noch ein gewöhnlicher Propagandist .

Mit mehr Klimaanlagen könnte man in Europa jedes Jahr Zehntausende Menschen retten

Worum geht es?

Kommentar: Besonders Links-grün beschwört während den gegenwärtig heissen Tagen ständig den Klimawandel und prophezeit, dass es bald noch viel mehr Hitzetote gebe. Die weitaus wirksamste Methode, um die Menschen vor der Wärme zu retten, nämlich der Einbau von Klimaanlagen, verschmähen solche Politiker aber aus ideologischen Gründen. Vermutlich könnte man so aber in Europa jedes Jahr weit mehr als 10'000 Menschenleben retten. Pointiert gesagt: Grüne Politik tötet.

Economiesuisse: Ein neues AKW brächte der Schweiz einen beachtlichen volkswirtschaftlichen Nutzen

Worum geht es?

Kommentar: Die Studie kommt zur richtigen Zeit. In den letzten Wochen, als im Parlament über die Aufhebung des AKW-Neubauverbots diskutiert wurde, behaupteten Atomgegner ständig, neue Kernkraftwerke seien viel zu teuer und schädlich für die Schweiz. Nun belegt eine nüchterne Rechnung, die auch wichtige volkswirtschaftliche Vorteile wie eine sichere Versorgung einbezieht, dass das Land von einem neuen KKW beträchtlich profitieren würde. Das liefert denjenigen, die das Neubauverbot streichen wollen, starke Argumente für die anstehende Volksabstimmung.

Um zum Schluss noch dies:

2024 hat die Stadt Zürich ein angebliches Pionierprojekt in Sachen Klimaschutz angekündigt: Jährlich sollten bis zu 25’000 Tonnen CO₂, das bei der Verbrennung von Klärschlamm in der Abwasserreinigungsanlage Werdhölzli anfällt, abgeschieden und per Lastwagen nach Dänemark gebracht werden, um es dort in unterirdischen Stätten im Meer dauerhaft zu lagern. «Wir schreiben damit Zürich Klimageschichte», lobte sich Stadträtin Simone Brander (SP).

Die Kosten waren mit horrenden 613 Franken pro Tonne CO₂ veranschlagt, was rund achtmal mehr war, als ein entsprechendes Emissionszertifikat kosten würde. Ich habe dieses Projekt damals in einem Artikel als «Wohlfühlprojekt» bezeichnet (siehe hier ). Doch die Stimmbevölkerung der Stadt Zürich hörte nicht auf mich und segnete das Unterfangen kurz danach mit 75 Prozent Ja ab.

Im letzten Oktober startete dann eine öffentliche Ausschreibung , bei der ein Unternehmen gesucht wurde, das die CO₂-Abscheidungsanlage baut und das Projekt integral betreut. Doch es meldete sich niemand. Letzte Woche nun hat der Stadtrat beschlossen, das Vergabeverfahren abzubrechen und das Projekt auf unbestimmte Zeit zu verschieben (siehe hier und hie r). «Aufgrund der Komplexität des Vorhabens und des grossen Klärungsbedarfs zu technischen Spezifikationen konnte der Auftrag nicht vergeben werden», hiess es seitens der Stadt.

Bei mir stellt sich eine gewisse Genugtuung ein. Das unsinnig teure Klimaprojekt ist also bereits an den gesetzten bürokratischen Hürden gescheitert. Gut so!

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Alex Reichmuth
alex.reichmuth@nebelspalter.ch

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