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# Wer keine Kinder zur Welt bringt, hat keine Zukunft mehr. Noch nie lag die Geburtenrate der Schweiz so tief.
- URL: https://nebi.chessservices.de/wer-keine-kinder-zur-welt-bringt-hat-keine-zukunft-mehr-noch-nie-lag-die-geburtenrate-der-schweiz-so-tief/
- Published: 2026-06-29T00:00:00.000Z
- Updated: 2026-07-16T15:12:30.000Z
- Description: In der Schweiz sinkt die Geburtenrate auf 1,3 Kinder pro Frau, ein dramatischer Rückgang gegenüber 2,4 Kindern 1960, was als Ausdruck eines tieferen kulturellen und demografischen Wandels gesehen wird. Forschungen zeigen, dass vor allem die gottlose, risikoscheue und digital überwältigte G ...
- Author: Markus Somm
- Tags: Markus Somm, Somms Memo, #Import 2026-08-20 15:45

**Die Fakten:** Auf eine Frau kommen in der Schweiz 1,3 Kinder. Insgesamt ist die Geburtenrate im Westen zusammengebrochen.  
  
**Warum das wichtig ist:** Machen wir uns nichts vor: Das ist ein demografischer Selbstmord einer ermatteten Zivilisation. Woran liegt es? An unserer gottlosen Kultur.

Wir **Schweizer** sterben aus, wenn es so weitergeht.   
  
Inzwischen liegt die Geburtenrate **so tief wie nie zuvor**, worauf eine Studie der *Swiss Life* diese Woche hingewiesen hat: 

- unsere Frauen haben im Schnitt noch **1,3 Kinder**.
- **1960**, kurz vor dem sogenannten **Pillenknick**, waren es **2,4**, das kommt nahezu einer Halbierung gleich.

Das ist spektakulär, das ist **bedrückend**, zumal 2,1 Kinder pro Frau nötig wären, um die Bevölkerungszahl auf natürliche Weise zu erhalten.   
  
Gewiss, die Schweiz stellt **keinen Sonderfall** dar. Vielmehr ist die Geburtenrate in so gut wie allen westlichen Ländern zusammengekracht: 

- **Deutschland** bringt es auf **1,4 Kinder**,
- **Italien** bloss auf **1,2 Kinder**
- und selbst die **USA**, die sich lange diesem demografischen Selbstmord entzogen haben, kommen mittlerweile nurmehr auf **1,6 Kinder**.

Wenn es eine **Ausnahme** im Westen gibt, dann **Israel**, wo selbst säkulare Frauen **2 Kinder** zur Welt bringen, wogegen es bei den Religiösen **6 bis 7 Kinder** sind.   
  
Woran liegt es?   
  
Wenn man die **Antworten** hört, die die Forscher der *Swiss Life* in ihrer Umfrage unter **18- bis 45-Jährigen** erhalten haben, dann stechen zwei heraus, die insbesondere Kinderlose als Begründung anführen: 

- die **«Weltlage»**
- und eine **«zu hohe zeitliche Belastung».**

Ist das nicht ironisch?   
  
Wenn man weiss, dass die gleiche Generation in einem der **sichersten** und **wohlhabendsten** Länder der Welt lebt und eher bekannt dafür ist, dass sie mit therapeutischer Gewissenhaftigkeit auf ihre **Work-Life-Balance** achtet, dann fragt man sich: In welchem Quartier des Nirwana leben denn diese Leute? Dennoch ist ihr **subjektiver Eindruck** ernst zu nehmen, umso mehr, als wir daraus etwas lernen.

- Wer Kinder zur Welt bringt, glaubt an die **Zukunft**, wer das nicht tut, zweifelt daran.

So **einfach** ist das.  
  
Das lehrt nicht zuletzt die Geschichte: Herrschte **Krieg**, verzichteten die Menschen auf Kinder, kam es zum **Frieden** und es **ging wieder aufwärts**, nahm auch die **Zahl der Geburten** zu.   
  
**Seltsam** mutet heute nur an – ich habe es erwähnt: im Westen merken wir kaum etwas von den Kriegen, die anderswo wüten, und so schlecht liegen die Dinge wirtschaftlich nicht, vor allem in der Schweiz, dass die Jungen sich vorsehen müssten. Das **Risiko**, mit sechs Kindern in einer 1-Zimmerwohnung zu verhungern, ist **sehr überschaubar**.  
  
Aber daran mag es mangeln: 

- An der **Freude**, ein **Risiko** einzugehen, wie zahlreiche Untersuchungen in den USA nahelegen.
![](https://nebi.xbopp.com/content/images/2026/06/werkeinekinderzurweltbringthatkeinezukunftmehrnochnielagdieg_WenigeralshalbsovieleGeburtenproFrauals1950.png) 

Die **Generation Z** (zwischen 1995 und 2010 geboren) ist **depressiver**, auf viel **mehr Sicherheit** bedacht, **braver** (kein Alkohol, keine Drogen, kein Sex), kurz: **trauriger** als jede Generation vor ihnen. Wer so traurig ist, traut sich auch keine Kinder zu, sie zögert, er hinterfragt, sie schreckt zurück, **bis es nicht mehr möglich ist**, ein Kind zu kriegen. 

- **«Warum syt dir so truurig?»** möchte man mit **Mani Matter** fragen, der dieses Lied zu Beginn der 1970er Jahre geschrieben hat, aber nie aufnahm, weil er vorher tödlich verunfallt war:
- **«Nei, dir wüsset ke grund.»**

Um diesen **Untergang** zu erklären, den unsere Gesellschaft da freiwillig wählt, – und machen wir uns nichts vor, denn das ist es – haben sich manche **Wissenschaftler** den Kopf zerbrochen.   
  
Vor kurzem kam eine Studie heraus, die **recht plausibel**nachwies, dass die Geburten ausgerechnet dann absackten, als das **Smartphone** aufkam, dieses **anti-sozialste Wunderding** der Gegenwart. 

![](https://nebi.xbopp.com/content/images/2026/06/werkeinekinderzurweltbringthatkeinezukunftmehrnochnielagdieg_Bevolkerungswachstumkipptvorassichtlich2048insNegative.png) 

Weil unsere Jungen nurmehr im **Internet** leben, keine Freunde mehr treffen und sich neuerdings in **ChatGPT verlieben**, sind sie gar nicht mehr in der Lage, eine Familie zu gründen. **Familie?** Das ist das, was man aus YouTube kennt.   
  
So plausibel dieser Befund ist, **ganz zu überzeugen vermag er mich nicht**.   
  
Geht es nicht **tiefer**, haben nicht wir Eltern dieser Generation Z – und unsere Eltern zuvor – die **Misere** eingeleitet? 

- Wir sind **gottlos**,
- wir sehen nirgendwo mehr einen **verbindlichen Sinn**unserer Existenz,
- und wenn wir von **höheren Zwecken** reden, dann sind das **Velowege** gegen den **Klimawandel** oder die Entfernung von angeblich rassistischen **Hausschildern**, um den **Faschismus** zu bekämpfen: Das lebten wir unseren Kindern vor.

![](https://nebi.chessservices.de/content/images/2026/06/werkeinekinderzurweltbringthatkeinezukunftmehrnochnielagdieg_OettingerDavidoffHumidor1190526OettingerDavidoff.jpg)

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Irgendwann musste es so weit kommen, dass eine **Jugend ohne Gott** sich selbstbestimmt in die **Hölle** stürzt.  
  
Oder um es mit **Mani Matter** zu sagen:

- «Warum syt dir so truurig?  
Nei, dir wüsset ke grund  
Vilicht, wenn der e Grund hättet  
Wäret der weniger truurig  
Mänge, wenn ds läben ihm wehtuet  
Bsinnt sech derdür wider dra»

Ich wünsche Ihnen einen beschwingten Wochenstart  

Markus Somm  
  
  
**Wer es genauer wissen will:** 

- [Die Studie der Swiss Life](https://www.swisslife.ch/de/ueber-uns/engagement/studien/geburtenraten.html?ref=nebi.chessservices.de)

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