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Steven Koonin: «Wir haben einer ganzen Generation Furcht statt Fakten geliefert»

Steven E. Koonin anerkennt den menschengemachten Klimawandel, kritisiert jedoch stark die Übertreibung der Risiken durch Medien und Politik, die oft auf fragwürdigen Modellen und unrealistischen Extremszenarien basieren. Während die globale Temperatur seit 1900 um 1,3°C gestiegen ist, verb ...

Steven Koonin: «Wir haben einer ganzen Generation Furcht statt Fakten geliefert»
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Warum es wichtig ist: Der renommierte Wissenschaftler Steven Koonin warnt in einem Referat vor der «Alliance for Responsible Citizenship» (ARC), dass zwischen der Klimawissenschaft und der öffentlichen Debatte darüber eine «sehr erhebliche Lücke» klafft – mit Folgen für die Bürger und die Industrie, ganz besonders für die junge Generation.

Die Fakten: Seit 1900 ist die globale Temperatur um etwa 1,3°C gestiegen. Gleichzeitig

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Das Wesentliche:

Zwischen den Zeilen:

Die wichtigsten Zitate:

Das Problem: Aus diesen Übertreibungen sind gemäss Koonin Kosten entstanden, welche die Bürger zu tragen haben:

Bottom line: Für Koonin ist Klimawandel eine Tatsache. Aber die Reaktion der Politik darauf sollte auf robusten Modellen, plausiblen Szenarien und ehrlicher Kommunikation beruhen – mit Fokus auf Resilienz, verlässlicher Energie und dem Wohlstand der Bürger.

Zur Person: Steven E. Koonin ist Physiker und arbeitete unter Präsident Barack Obama als Unterstaatssekretär im US-Energieministerium. Zuletzt arbeitete er an einem neuen Bericht über den Klimawandel für die Trump-Administration mit. In seinem Buch «Unsettled» argumentierte er, dass viele Aussagen zur Klimakrise übertrieben oder politisiert seien, was ihn zu einer prominenten Figur in der klimaskeptischen Debatte gemacht hat.

Die 2023 gegründete «Alliance for Responsible Citizenship» (ARC) ist ein globales Netzwerk von Führungskräften, die sich dafür einsetzen, positive und praktische Lösungen für die grössten Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Seit ihrer Gründung im Jahr 2023 ist die ARC erheblich gewachsen. Was bei der Eröffnungskonferenz in London mit 1500 Teilnehmern begann, wuchs bis 2026 auf mehr als 4000 Führungskräfte aus 96 Ländern an.